Riesenbecker Sixdays - ein Bilderbogen 

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E1 - Riesenbeck-Ibbenbüren

 Nach dem pünktlichen Start in Riesenbeck um 14:00 Uhr geht es 15 km flach durch die  grüne Landschaft südlich des Teuto, durch Felder, Alleen und am  Dortmund-Ems-Kanal entlang. Am Schluss stellt sich der Teuto in den Weg und die letzte Steigung verlangt uns noch einmal alles ab, bevor es abfallend, bzw. flach zum Ziel in der Innenstadt von Ibbenbüren geht. 

Dort werden wir mit großem Jubel empfangen und die Verpflegung mit dem traditionellen Spritzgebäck, Apfelsinen, Bananen und verschiedenen Getränken lässt keine Wünsche offen! 
Das ist der perfekte Auftakt in eine bewegte Woche!

 E2 - Ibbenbüren-Tecklenburg

 Bei wiederum herrlichem Sommerwetter geht es zuerst leicht und dann  steiler ansteigend auf den Rücken des Teuto, der im Tagesverlauf noch  zweimal erklommen werden muss. Dazwischen liegen herrliche  Laufabschnitte mit schattigen Waldwegen, Single-Trails, steilen  Bergabpassagen und Dörfern mit zahlreichen fantastischen Zuschauern. 

Das Tagesziel Tecklenburg lockt uns mit seinem historischen Stadtkern, leckeren Pommes, Salat und einem kühlen Weizen.

Die 340 Höhenmeter und der zweite Lauf in Folge haben schon Spuren hinterlassen, sodass wir uns auf die längste Erholungsplause der Sixdays und die gebuchten Massagen für den nächsten Morgen freuen.

Auf dem Rückweg zur Unterkunft am Aasee Ibbenbüren begrüßen verschiedene Entenfamilien.

  E3 - Tecklenburg-Mettingen

Vom heutigen Zielort Mettingen aus bringen uns die Busse -wie jeden Tag- zum Start der Etappe nach Tecklenburg in den engen Gassen des historischen Ortes am Dorfbrunnen. 

Dieser bietet noch eine gute Gelegenheit zum Abkühlen vor der zu erwartenden heißen Tagesstrecke.

Wer nicht zu den ersten Läufern am Ortsausgang gehört, steht beim Einstieg in einen Trail erst einmal im Stau, bevor es auf die wellige Tagesetappe geht.

Häufig werden wir heute durch Fernblicke verwöhnt und die leuchtend gelben Rapsfelder stehen im schönen Kontrast zu dem frischen Grün der Wälder und Wiesen. Die letzten Kilometer geht es bergab und so werden bei vielen die letzten Kilometer auch zu den schnellsten der Etappe, was allerdings bei einigen zu Muskelkater durch das ungewohnt lange, schnelle Bergablaufen führen sollte. Der Zielkanal wird von zahlreichen Zuschauern gebildet und lässt die Anstrengungen unterwegs schnell vergessen.


 E4 - Mettingen-Dickenberg

Vor dem heutigen Start in Mettingen gibt es eine Gedenkminute für die bei der vorletzten Veranstaltung verstorbene Französin Karine. 

Für alle Teilnehmer, aber gerade in diesem Jahr auch besonders für uns, ist es ein besonderer Moment.

Die Etappe führt uns durch schattige Waldwege zur angekündigten "Wand", einem kurzen Streckenabschnitt mit 35% Steigung - da läuft kaum noch jemand! 

Auf und am Ende der Steigung werden wir von zahlreichen Zuschauern motiviert, nicht aufzugeben und auch an vielen weiteren Stellen an der Strecke treiben uns die Anfeuerungsrufe die Steigungen hinauf.

Die letzten Kilometer werden bestimmt durch wunderschöne Trailabschnitte und im Ziel warten - wie bei jedem Zieleinlauf - wieder die Cheerleader auf uns - großartig! 

Zusätzlich werden alle TeilnehmerInnen durch Michael Brinkmann von seinem Regiepult aus persönlich im Ziel begrüßt.


 E5 - Dickenberg-Ibbenbüren

Obwohl uns schon 4 Etappen und knapp 80 km in den Beinen stecken, ist die Stimmung vor dem Start in Dickenberg gut. Das liegt sicher auch an unserer angenehmen Unterkunft in Ibbenbüren (Haus am Aasee) und den zahlreichen Regenerationsmaßnahmen die wir uns gönnen: Selbst-Massage, professionelle Massage im Therapie-Hues und bei der Thai-Massage, Massagehammer zur Lockerung der Muskulatur, leichte Fahrradtouren zur aktiven Erholung und nicht zuletzt das leckere Essen, mit dem wir uns in der Wohnung selbst verwöhnen.

Die Etappe führt uns heute nach einem kurzen Anstieg zunächst einmal weitgehend bergab rund um Dickenberg, bevor sie uns dann in mehreren Wellen durch Vororte von Ibbenbühren auf die Anhöhe zu einer von zwei in Deutschland noch aktiven Steinkohle-Zechen den höchsten Punkt erreicht.

Aufgrund der hohen Temperaturen (28 Grad) freuen wir uns über zahlreiche (auch private) Erfrischungspunkte an der Strecke! 

 E6 - Ibbenbüren - Riesenbeck

Von unserer Unterkunft aus können wir am letzen Tag den Startbogen schon beim Frühstück sehen! Deshalb gehen wir heute zum Start, nachdem wir vorher ein Auto im Ziel in Riesenbeck deponiert haben.

Auf der letzten Etappe gilt es noch einmal, die erkämpften Plazierungen in der Ergebnisliste zu halten, oder gar zu verbessern. So hat jeder von uns sein ganz persönliches Ziel (Platzierung sichern, gut im Ziel ankommen, möglichst viele Teilnehmer überholen, schneller sein als xy, noch einmal alle Kräfte mobilisieren, Landschaft genießen...) und ist glücklich, wenn er dies erreicht.  

Der letzte ist auch gleichzeitig der längste Streckenabschnitt. Nur wenige Kilometer nach dem Start geht es wieder den inzwischen geliebten Teuto hinauf, wieder hinunter und ein zweites Mal auf den Rücken des Gebirgszuges.  

Die herrlichen Waldwege entschädigen für alle Anstrengungen und die letzten 10 km verlaufen nahezu flach am Kanal entlang und über mit Bäumen gesäumte Waldwege und kleine Straßen ins Ziel.

Der leichte Landregen bringt willkommene Abwechslung und hält die begeisterten Zuschauer nicht davon ab, an der Strecke uns kräftig anzufeuern. 

Beim Zeileinlauf in Riesenbeck kann jeder stolz und glücklich sein, an dieser einmaligen Laufveranstaltung teilgenommen zu haben.

Den krönenden Abschluss bietet am Abend die 90-minütige Siegerehrung im Festzelt mit zahlreichen Köstlichkeiten und einer ausgelassenen Stimmung unter allen an der Laufwoche Beteiligten.

Danke, dass wir dabei sein konnten - wir kommen bestimmt wieder!!!